Wie menschlich müssen wir sein?

Stephan Peukert • 20. Dezember 2025
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Meine Arbeit beruht auf dem Prinzip, dass Menschen und Hunde eine gemeinsame Sprache sprechen. 

Das Problem ist, dass diese Sprache äußeren Umständen ausgesetzt ist. Darunter zählen zum Beispiel, die eigene Erziehung, Schule, soziale Medien, aber auch Ängste, Hoffnungen und Wünsche. So können Umstände im Außen, aber auch innere Zustände, beispielsweise Emotionen, unsere Kommunikation verändern. 

Diese Einflüsse sind der Grund, warum Menschen nicht mit Menschen, Hunde nicht mit Hunden und Menschen nicht mit Hunden kommunizieren können. Es ist deswegen notwendig, sich die äußeren, wie auch inneren Umständen bewusst zu machen. So lange man selbst dieser Umstände unterliegt, wird es kaum möglich sein, sich der Kommunikation von Hunden zu öffnen. Man betrachtet Hunde und Menschen dadurch immer aus einer Brille, der erfahrenen Kommunikation. - Was die Möglichkeit zu kommunizieren erheblich einschränkt. 

So versucht man in einem Gespräch weder andere Menschen, noch seinen Hund zu verletzten und richtet sich nach einem äußeren Bedürfnis, wie zum Beispiel, dem Bedürfnis der Harmonie. Der Fokus liegt dabei auf dem Erhalt der Harmonie und nicht auf dem Verhalten von sich selbst oder seines Gegenübers. Man könnte hier von einem Autopiloten der Kommunikation sprechen, der weder sich selbst, noch sein Gegenüber wahrnimmt. 

Diesen Autopiloten sehen wir auch bei Hunden. 

Ein Verhalten, das immer wieder Auftritt, zum Beispiel ziehen an der Leine oder bei Artgenossenkontakt eskalieren. Das Ziel meiner Arbeit ist es, diesen Autopiloten abzustellen und das Steuer wieder selbst in die Hand zu nehmen. Sowohl der Mensch, als auch der Hund würden dann in Eigenverantwortung voreinander stehen und aus dieser Haltung heraus miteinander kommunizieren. 

Damit sollte die Möglichkeit entstehen, freier miteinander zu kommunizieren, anstatt sich auf eine Theorie, ein Prinzip oder auf Ängste zu verlassen. Das Ziel kann nicht sein, perfekt zu kommunizieren. Perfektion ist der Tod jeder Kommunikation. Viel mehr sollte es um die Freiheit gehen, menschlich und hündisch zu kommunizieren.

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